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Aus der Traum von der Westerweiterung?

Marl. Zu einem umfangreichen Gedankenaustausch trafen sich in dieser Woche die Marler Betriebsräte der Evonik Industries, Dieter Peters und Karlheinz Völkel, sowie die Arbeitnehmervertreter innerhalb der Marler CDU, Thomas Terhorst und Oliver Müller. Themen waren u.a. die Ausbildungs-und Übernahmequote, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die (abgesagte) Westerweiterung. Erfreut zeigte sich der CDA-Vorsitzende Terhorst über die hohen Ausbildungs-und Übernahmezahlen sowie das Engagement von Evonik bei der Aufnahme von AV-Mitarbeitern.

„Ziemlich ungehalten“ habe sich dagegen der Betriebsrats-Vorsitzende Peters über die Absage des Marler Standortleiters, Dr. Walter Tötsch, an eine mittelfristige Entwicklung der Westerweiterungs-Flächen gezeigt. Das kommunizierte „Aus der Westerweiterung“ sei ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und deren Arbeitnehmervertreter, die für eine Erweiterung gekämpft hätten: „Zusammen mit den Hüls Arbeitgebern von damals habe wir die Entscheidung im Sinne von Beschäftigungssicherung und Zukunftsfähigkeit des Standortes mitgetragen und verteidigt. Heute werden von den jetzigen Verantwortlichen der Evonik solche Entscheidungen ohne Rücksicht auf „Andere“ den Medien mitgeteilt. Verlierer sind wir Betriebsräte, die IG BCE und vor allem die „Schlenkesiedler“ so Dieter Peters.

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