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Engagiert in Kuba

Bild: Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (2.v.r.) überreichte Urkunde an Bernhard Adolph. Mit im Bild: Beiratsmitglieder Gisela Wolff (r) und Jennifer Schubert.

Vest/Dorsten. Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke hat die Anerkennungsurkunde für die Bernhard-Adolph-Stiftung aus Dorsten an den Stifter Bernhard Adolph überreicht.

Als Gründer und erster Vorsitzender des Kuba-Hilfe e.V. engagiert sich der Musiker und Bandleader Bernhard Adolph schon seit 1997 in Kuba und trägt dazu bei, dass kubanischen Kindern und deren Familien durch verschiedene Projekte (z.B. Vermittlung von Kinderpatenschaften) eine bessere Perspektive geboten wird. Die jetzt anerkannte Stiftung wird später die Nachfolge des Vereins antreten.

Verschiedene Projekte tragen dazu bei der benachteiligten Bevölkerungsgruppe Hilfestellung zu bieten. In Párraga, einem besonders armen Vorort von Havanna, werden Familien mit geringem Einkommen und alleinerziehende Frauen und ihre Kinder unterstützt. In der projekteigenen Kita der Kuba-Hilfe werden Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren betreut, damit die meist alleinerziehenden Mütter einer Arbeit nachgehen können.

Breit gefächert ist das Angebot des Projektes „Promoción Humana“, welches neben Förderprogrammen und Workshops den Kindern auch die Teilnahme an Exkursionen bietet.

In Havannas Altstadt kümmern sich Ordensschwestern um das Projekt Alegría. Wo Familien zerbrechen, suchen sie mit den Frauen nach Lösungen und stehen den Patenfamilien in ihren Nöten bei.

Die Stiftung ist mit einem Anfangsvermögen von 50.000 Euro ausgestattet.

Die Bernhard-Adolph-Stiftung ist die 596. Stiftung im Regierungsbezirk Münster. Für die Stadt Dorsten ist es die 18. Stiftung.

Infos: www.kuba-hilfe.de/

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