Bild: Wegfreimacher: Judith Beier-Tertel, Projektleiterin der Autobahn (2.v.l.) und Carola Ziebs, Projektgruppenleitung Ausbau A43, geben gemeinsam mit Josef Niehues (1.v.l.) und Theo Reddemann von der Baufirma die letzte neue Brücke im Kreuz Herne frei.
Region. Die neue Brücke im Autobahnkreuz der A42/A43 bei Herne wurde jetzt freigegeben. Die vier Brückenbauwerke wurden in nur eineinhalb Jahren in Fertigteilbauweise erstellt. Dabei wurden die Brückenteile soweit wie möglich vor dem Einbau vorgefertigt, was die Bauzeit vor Ort stark reduzierte. In herkömmlicher Bauweise hätte die Autobahn GmbH viereinhalb Jahre für die Maßnahme gebraucht.
Mit dem Brückenneubau sind die Arbeiten im Kreuz Herne noch nicht abgeschlossen. Die Verbindungen müssen neu gebaut werden, darunter ein neuer „Überflieger“, eine Brücke von der A43 Fahrtrichtung Wuppertal auf die A42 Richtung Dortmund, die die Fahrbahn der A42 überquert.
Was wurde gebaut? Im Kreuz Herne führt die A42 über die A43, mit vier eng nebeneinander liegenden Brücken, zwei Hauptfahrspuren, zwei Nebenfahrspuren. Die Bauwerke mussten für den Ausbau der A43 auf sechs Spuren verbreitert werden, zudem waren sie wie viele Brücken im Ruhrgebiet in die Jahre gekommen. „Die Bauzeit war eines der Ausschreibungskriterien“, erklärt Judith Beier-Tertel, Projektleiterin bei der Autobahn GmbH.

