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Chemiekonzern BASF will Evonik übernehmen

Was bedeutet das für den Chemiekonzern mit Sitz in Essen und dem Werk in Marl?

width=800Region. Der Chemiekonzern BASF hat Interesse an einer Übernahme von Konkurrenten Evonik bekundet. Das Essener Unternehmen bestätigt eine unverbindliche Anfrage des Ludwigshafener Konzerns zu einem möglichen freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot für sämtliche Evonik-Aktien Damit steuert die europäische Chemiebranche auf eine milliardenschwere Übernahme zu:

BASF habe den Essenern und ihrem größten Anteilseigner, der Kohle-Stiftung RAG, jüngst einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet, berichtete die „Financial Times“ unter Berufung auf Insider. BASF stehe mit Banken in Kontakt mit Blick auf eine mögliche Transaktion und arbeite weiter daran.

Konkrete Gespräche laufen aber nach Angaben von Evonik derzeit nicht. Ob BASF tatsächlich ein Angebot vorlegt und es zu einer Übernahme kommt, ist offen.

Mit einer Übernahme könnte BASF sein Geschäft mit Spezialchemikalien und seine Produktpalette ausbauen. Laut „Financial Times“ spielt dabei auch der stärkere Wettbewerb mit chinesischen Chemieunternehmen eine Rolle.

Das Interesse von BASF an Evonik ist angesichts schwieriger Zeiten für die Chemiebranche erstaunlich. Sowohl BASF als auch Evonik bauen Stellen ab und stellen Teile ihres Geschäfts neu auf. Evonik hatte zuletzt angekündigt, bis Ende 2029 weitere 3.200 Stellen abzubauen. Davon sollen 2.150 Stellen in Deutschland wegfallen.

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