Gemeinsam für eine besseres City. Präventionsrat nimmt Arbeit auf
Marl. Wie können wir die Stadtmitte (Bild) gemeinsam noch sauberer, sicherer und lebenswerter gestalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich der neue Präventionsrat Marl-Mitte. Zu seiner konstituierenden Sitzung lädt die Stadt am Mittwoch, 30. September 2026, um 17 Uhr in den AWO-Kindergarten an der Merkurstraße ein.
Bürger und Vertreter von Vereinen, Einrichtungen, Initiativen und Organisationen sind eingeladen, sich aktiv einzubringen. Der Präventionsrat soll ausdrücklich kein politisches Gremium, sondern ein Forum „von Bürgerinnen und Bürgern für Bürgerinnen und Bürger“ sein. „Wir wollen Anliegen aus dem Stadtteil aufgreifen, gemeinsame Lösungen entwickeln und konkrete Verbesserungen anstoßen“, sagt Ordnungsdezernent Thomas Richter.
Welche Themen für Marl-Mitte besonders wichtig sind
Die Einrichtung von Präventionsräten geht auf einen Ratsbeschluss zurück. Die Stadt entwickelt hierzu ein Modell, das auf die örtlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist und sich unter anderem an Erfahrungen anderer Städte – etwa dem Gelsenkirchener Modell – orientiert. Marl-Mitte soll dabei als erster Stadtteil erprobt werden. Bei positiven Erfahrungen kann das Modell anschließend auch auf andere Stadtteile ausgeweitet werden.
Die Idee eines Präventionsrates stellte die Verwaltung im Juni in der Stadtteilkonferenz Marl-Mitte vor. Dort zeigte sich: Etliche Menschen möchten sich ehrenamtlich im Präventionsrat engagieren und dort auch Aufgaben übernehmen. Mit fünf Interessenten gab es bereits vorbereitende Gespräche für die konstituierende Sitzung.
Die Stadtverwaltung wird die erste Sitzung des Präventionsrates Marl-Mitte moderieren und den weiteren Prozess begleiten. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Themen für Marl-Mitte besonders wichtig sind und wie die Mitglieder des Präventionsrates künftig zusammenarbeiten möchten.

