Bestandsaufnahme der Hunde bringt mehr Steuereinnahmen für die Stadt

Dorsten. Die Stadt Dorsten setzt die Bestandsaufnahme zur Hundehaltung fort. Das beauftragte Unternehmen Springer konnte die Erfassung im ursprünglich vorgesehenen Zeitraum bis zum 17. Juli 2026 nicht abschließen. Sie wird daher vom 31. August bis voraussichtlich 30. Oktober 2026 fortgesetzt. Dieser großzügige Zeitraum soll sicherstellen, dass alle noch ausstehenden Haushalte erfasst werden können.
Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass weiterhin Hunde in Dorsten gehalten werden, die nicht bei der Stadt registriert waren. Seit Beginn der Bestandsaufnahme wurden rund 620 Hunde neu zur Hundesteuer angemeldet. Unter Berücksichtigung abgemeldeter Hunde – beispielsweise aufgrund von Todesfällen oder Umzügen – ist der registrierte Hundebestand um rund 400 Tiere auf nunmehr etwa 6.800 Hunde gestiegen.
Ziel: Steuergerechtigkeit
Ziel der Bestandsaufnahme ist es, die Steuergerechtigkeit zu gewährleisten, indem überprüft wird, ob alle in Dorsten gehaltenen Hunde ordnungsgemäß zur Hundesteuer angemeldet sind. Die Stadt hatte die Erfassung im April dieses Jahres gestartet. Nun werden die noch ausstehenden Haushalte in den kommenden Wochen aufgesucht.
Die Mitarbeiter des beauftragten Dienstleisters können sich ausweisen und werden volljährige Bewohner um Angaben zur Hundehaltung bitten. Die Befragten sind verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Die „Kontrolleure“ dürfen keine Wohnungen betreten; Minderjährige oder Nachbarn werden nicht befragt.
• Hundebesitzer, deren Vierbeiner noch nicht bei der Stadt Dorsten angemeldet ist, sollten dies zeitnah online unter www.dorsten.de/hunde erledigen. Die Anmeldung ist unkompliziert und schnell erledigt.

