Minustemperaturen waren für die Feuerwehr eine besondere Herausforderung

Foto: Bludau
Dorsten. Aufmerksame Nachbarn haben in den frühen Morgenstunden wohl Schlimmeres verhindert, als sie in Dorsten-Holsterhausen Feuerschein in einer zur Werkstatt umgebauten Laube bemerkten und einen Notruf absetzten.
Trotzdem ist erheblicher Sachschaden entstanden. Kurz nach 6 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zur Heinrichstraße/Ecke Borkener Straße alarmiert. In einem Hof, bzw. Garten eines Zweifamilienhauses brannte ein Kleingebäude samt Anbau.
Rundherum Häuser und Garagen und mittendrin die zur Werkstatt umgebaute Laube. Den Feuerschein hatten Augenzeugen bemerkt und umgehend reagiert, sie alarmierten Feuerwehr und Anwohner.
Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz vor und hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Die Rauchentwicklung war enorm, aber Menschen oder benachbarte Gebäude wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen, weil der Brand früh bemerkt worden war. Die Heinrichstraße und eine Fahrbahn der Borkener Straße (B 224) gegenüber dem Hotel Albert waren während der Löscharbeiten gesperrt.
Die Außentemperatur war bei minus sieben Grad für die Feuerwehrleute eine besondere Herausforderung. Salz wurde gestreut, damit das Löschwasser nicht auf der Fahrbahn und den Gehwegen gefriert. Für die Kameraden wurde ein Hygiene-Wagen geordert, damit sie sich nach dem Einsatz nicht im Freien umziehen mussten. Die Ursache des Feuers ist noch unklar, die Kripo ermittelt.

