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Praktische Arbeit vom ersten Tag an

Vest. „Last Call“ für eine Berufsausbildung: Im Kreis Recklinghausen gibt es noch 1.117 freie Ausbildungsplätze – darunter 144 auf dem Bau. Das teilt die IG BAU Emscher-Lippe-Aa mit. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur. „Jugendliche können bei den meisten Betrieben noch weit bis in den Herbst hinein eine Ausbildung anfangen“, sagt Georg Nießing.

Für den Bezirksvorsitzenden der IG BAU Emscher-Lippe-Aa ist eine Berufsausbildung ideal für alle Praktiker: „Es ist der Job-Start ins Leben. Vom ersten Tag an geht es direkt mit praktischer Arbeit zur Sache. Außerdem verdient man schon früh Geld – und zwar gutes Geld.“ So startet ein Azubi auf dem Bau bereits mit einer Ausbildungsvergütung von 935 Euro pro Monat. Im dritten Ausbildungsjahr sind es 1.495 Euro.

Eine Ausbildung im Handwerk oder in der Industrie biete „sichere Jobs“. Auch auf dem Bau. Dazu komme das „Mammutprogramm der Klimasanierungen“ von Gebäuden. Der Bau biete zudem den Vorteil einer eigenen Altersvorsorge.

Ein wichtiger Punkt ist für die IG BAU Emscher-Lippe-Aa, dass Ausbildungen „gute Perspektiven bieten“: „Wer will, kann die Karriereleiter schnell hochklettern: Der Meisterbrief ist eine wichtige Etappe dabei – im Handwerk genauso wie in der Industrie. Und als Polier managt man komplette Baustellen“, sagt Georg Nießing.

Es sei deshalb nur schwer nachvollziehbar, dass von den insgesamt 2.882 Ausbildungsplätzen, die im Kreis Recklinghausen bei der Arbeitsagentur für das gerade begonnene Ausbildungsjahr gemeldet wurden, immer noch 39 Prozent unbesetzt sind“, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende.

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