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Für Landwirte unverzichtbar

Vest. Die Debatte um den Einsatz des Pflanzenschutzmittels Glyphosat bewegt auch die Landwirte im Kreis Recklinghausen. Seit über 40 Jahren wird Glyphosat zur Unkrautkontrolle eingesetzt.

„Wir nehmen die Ängste der Menschen ernst. Wir möchten erklären, wie wir auf unseren Feldern arbeiten und auch erörtern, welche Mittel wir zum Schutz des Pflanzenwachstums einsetzen müssen“, greift Friedrich Steinmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Recklinghausen, die Debatte um den Glyphosat-Einsatz auf. „Wir Landwirte kennen die Wirkung von Glyphosat und setzen den Wirkstoff verantwortungsvoll ein.“

Glyphosat gehöre zu den weltweit toxikologisch am umfassendsten untersuchten Pflanzenschutzmittelwirkstoffen. Es stelle in der Landwirtschaft einen wichtigen Baustein für nachhaltige und bodenschonende Anbaupraktiken dar. Ein Verbot von Glyphosat hätte zur Folge, dass die Erträge in der Landwirtschaft deutlich sinken, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Bauern gefährdet sei, sich resistente Unkräuter ausbreiten und die Produktionskosten steigen. Ein Verbot des Wirkstoffes hätte aus landwirtschaftlicher Sicht unter anderem die Folge des verstärkten Pflugeinsatzes. Damit wären die Verhinderung von Erosion, das Austrocknen sandiger Böden oder das Einsparen von Treibhausgasen und der Klimaschutz konterkariert.

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