Vest. Zum sechsten Mal ist das Projekt „Klima-und Umweltschutz mit Gewinn“ gestartet. Die Unternehmen erwarten sich von der Teilnahme eine praxisnahe Untersuchung der Betriebskosten in den Bereich Energie, Abfall und Wasser. Ein weiteres Ziel ist es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Umweltschutz zu sensibilisieren.
Das Teilnehmerfeld ist wieder breit gestreut: von einer Kaffeerösterei über einen Abfalllogistiker und -entsorger, von Schulen bis hin zur Kunststoffverarbeitung, von Betrieben mit 10 bis zu 200 Angestellten. Und alle engagieren sich für das Ziel Kostensenkung durch Ressourcenschonung, wofür nach vielen erfolgreich umgesetzten Maßnahmen am Ende des Projektes die Ökoprofit-Auszeichnung verliehen wird.
Der Ablauf von Ökoprofit ist bewusst einfach gehalten: Die mitwirkenden Betriebe bekommen professionelle Beraterinnen und Berater an die Seite gestellt, die gemeinsam mit den zuständigen Firmenmitarbeitern nach Einsparmöglichkeiten suchen. Die vereinbarten Maßnahmen werden nach und nach umgesetzt. Ergänzend zu den Betriebsbegehungen finden Workshops statt, in denen die Firmenvertreterinnen und -vertreter ihr (Umwelt-) Know-How vertiefen und sich intensiv mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern austauschen.
Die Erfolgsbilanz der seit 2004 im Kreis durchgeführten Vorgänger-Projekte kann sich sehen lassen: Insgesamt 104 Betriebe aus dem Kreis sparen 4,5 Millionen Euro, 332.000 Kubikmeter Wasser, 1.730 Tonnen Abfall, 42 Millionen Kilowattstunden Energie und damit 11.880 Tonnen CO?.
Die Teilnehmer u.a. aus Marl: Stadt Marl, Amt für Gebäudewirtschaft mit Aloysiusschule Marl, FC Marl, SuS Polsum, TSV Marl-Hüls, TuS 05 Sinsen.
Ansprechpartner: Jutta Emming (02361/536033, jutta.emming@kreis-recklinghausen.de), Gudrun Engelhardt (02381/30721181, g.engelhardt@baumgroup.de).

