Riesige Wassertürme sollen Trinkwasserversorgung in der Region sichern
Bild: So soll die neue Anlage auf dem Fritzberg aussehen.
Recklinghausen. Auf dem Fritzberg am Ostcharweg in Recklinghausen laufen die Vorbereitungsarbeiten für den Bau von drei riesigen Wassertürmen. Die Anlage soll voraussichtlich Anfang 2029 in Betrieb gehen. Die Crux dabei: Tagtäglich wird eine große Anzahl von Lkw über den Ostcharweg rollen. Das Thema sorgte bereits bei einer Stadtteilkonferenz in diesem Jahr für Diskussionsstoff bei Anliegern, die de die zu erwartende Lärmbelästigung fürchten.
Die Maßnahme dient laut Gelsenwasser der Sicherung der Trinkwasserversorgung in der Region für mehr als 1,1 Mio. Menschen.
Die so genannte Trinkwasser-Hochbehälteranlage auf dem Fritzberg soll die beiden alten – unter Denkmalschutz stehenden – Wassertürme an der Westerholter Straße in Herten-Scherlebeck ersetzen.
In den kommenden Wochen stehen zunächst die Baustelleneinrichtung, die Herstellung der Baustellenzufahrt vom Ostcharweg, Erdarbeiten sowie die Vorbereitung des Baufeldes an. Ein wichtiger nächster Meilenstein ist die Herstellung der Bohrpfähle für die Gründung der Behälter und des Verbindungsbauwerks. Zunächst werden rund 15 LKW pro Tag über den Ostcharweg fahren – in Spitzenzeiten kann die Zahl kurzzeitig auf bis zu 100 steigen.

