Führung durch das Bergbaumuseum auf ehemaligem Zechengelände Emscher-Lippe III/IV
Bild: Das Team des Bunkermusems führt in den Untergrund.(Archiv)
Datteln. Jahrzehntelang blieb er verborgen, heute führt er mitten hinein in ein Stück Dattelner Geschichte: Ein Luftschutzbunker auf dem ehemaligen Zechengelände Emscher-Lippe III/IV beherbergt inzwischen ein Bergbaumuseum. Die VHS im Dorfschultenhof bietet am Mittwoch, 23. September 2026, eine Führung durch die ungewöhnliche Sammlung an: Von 16.30 bis 18.45 Uhr können die historischen Räume und Exponate unter fachkundiger Begleitung erkundet werden.
Der Luftschutzbunker wurde in den dunkelsten Jahren der Dattelner Geschichte mit bergmännischer Technik in einer Berghalde eingerichtet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geriet der unterirdische Ort über Jahrzehnte in Vergessenheit. Erst vor wenigen Jahren wurde der Bunker wieder freigelegt. Ehemalige Bergleute haben dort anschließend ein Museum eingerichtet, das ausschließlich bei Führungen besichtigt werden kann. Die Geschichte des Ortes und des Bergbaus wird dabei unmittelbar am historischen Schauplatz vermittelt. Die Führung ist kostenfrei; für den Erhalt des Museums wird um eine Spende gebeten.
Herbert Müller führt die Besucher als „Steiger Müller“ durch die Geschichte des Museums. Das Bunker-und-Bergbaumuseum wird von engagierten Freiwilligen betrieben und bewahrt damit Erinnerungen an die Bergbaugeschichte und an einen Ort, der lange aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden war. Treffpunkt ist das Bunkermuseum Datteln.
Anmeldung und Kurs-Info (Änderungen vorbehalten)
Dozent: Herbert Müller
Bunkermuseum Datteln, Heibeckstraße 26
Mittwoch, 23. September 2026, 16.30 bis 18.45 Uhr
Kostenfreie Veranstaltung
Anmeldung online oder telefonisch unter 02363/107-412 und -230 sowie persönlich während der Geschäftszeiten (Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr).

