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Ein Stück Brassert verschwindet: Die ‚Kastanie‘ fällt, Erinnerungen bleiben

Traditionslokal „Zur Kastanie“ an der Goethestraße weicht Reihenhaus-Bebauung

width=800Ein Bild aus besseren Zeiten. Mitarbeiter liefern ein Außer-Haus-Buffet aus.

Marl. Das Restaurant „Zur Kastanie“ in Marl-Brassert, einst ein beliebter Treffpunkt für Vereine, Parteien und Feierlichkeiten wie Geburtstage und Jubiläen, ist nun nur noch ein Haufen Steine. Ein Bagger arbeitet derzeit daran, die Reste der Traditionsgaststätte abzureißen. An gleicher Stelle, an der Goethestraße, sollen im nächsten Jahr acht Einfamilien-Reihenhäuser entstehen.

Das Grundstück mit der ehemaligen „Kastanie“ ist eine von vier Immobilien der-Firma SK Activ GmbH, die zu den Schulte-Kemper-Unternehmungen gehörte. Insolvenzverwalter Dr. Gregor Bräuer konnte die Immobilie an einen Investor aus Recklinghausen verkaufen. Der plant, auf dem Gelände acht Einfamilien-Reihenhäuser zu bauen und anschließend zu veräußern.

Der Investor hofft auf eine Genehmigung bis zum Frühjahr 2027 und betont, dass man sich bei der sorgfältigen Planung Zeit lasse, bevor es dann schnell gehe.

Wie damals berichtet, schloss das Restaurant im Oktober 2024 seine Pforten. 16 Mitarbeiter mussten sich einen neuen Job suchen, als der Insolvenzverwalter den Betrieb einstellte.

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