Verschiedenes. Bildung sei „die mächtigste Waffe, die die Welt verändern kann“, sagte Nelson Mandela 1990 in Boston. Sie bekämpfe Ungerechtigkeit und befähige Führungskräfte von morgen. Doch genau das wird im deutschen Bildungssystem immer schwieriger. Bei der jüngsten Pisa-Studie schnitten deutsche Schüler so schwach ab wie nie zuvor. Jeder dritte Jugendliche hat Probleme beim Rechnen und Lesen.
Zudem sind die Leistungsunterschiede zwischen benachteiligten und privilegierten Schülern größer als in den meisten anderen Industrieländern.

Bildungsforscher Olaf Köller fordert im Handelsblatt-Interview einen Unterricht des 21. Jahrhunderts, der stärker an der Lebenswelt der Schüler anknüpft.
Globale Krisen wie Klimawandel, Pandemien und Energieprobleme prägen die Gegenwart. In vielen Klassen aber wird im Mathematikunterricht nach wie vor Routine abgearbeitet. Dass es anders geht, zeigt etwa Singapur. Seit zwei Jahrzehnten kürzt das Land Lehrpläne und Prüfungen – und gehört bei Pisa trotzdem zur Weltspitze.

