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90 Jahre Marl: Rekordbesuch und spektakuläre Lasershow beim VolksParkFest

Neues Konzept geht voll auf – Zehntausende kommen nach Marl

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Bild: Die Lasershow begeisterte die Massen.

Marl. 90 Jahre Marl – und ein VolksParkFest, das einmal mehr eine echte Erfolgsgeschichte wurde. Zehntausende strömten dieses Jahr bei der 34. Auflage zum Volkspark. Dazu eine Lasershow-Premiere, die begeisterte.

„Das neue Konzept ist aufgegangen, die Marlerinnen und Marler, aber auch die Besucherinnen und Besucher aus der Umgebung haben es dankbar angenommen“, freute sich Bürgermeister Thomas Terhorst über das gelungene Fest der Freundschaft im Zeichen Europas.

So viele Menschen wie in diesem Jahr hatten in der langen Geschichte des Festes noch nie den Weg nach Marl gefunden. Darunter auch Armin Schenk, seines Zeichen Oberbürgermeister der Marler Partnerstadt Bitterfeld-Wolfen. Und dieser gratulierte Marl zum 90. Geburtstag und bedankte sich für die Einladung, der er gerne gefolgt war: „Ich bin ganz besonders stolz, dass ich heute hier zu Ihnen sprechen darf. Das wäre vor 37 Jahren so nicht möglich gewesen“, so Schenk.


Bild: Bürgermeister Thomas Terhorst (r.) eröffnete gemeinsam mit Armin Schenk, Oberbürgermeister von Marls Partnerstadt Bitterfeld-Wolfen, das VolksParkFest 2026.

„After Hour“ mit Lasershow ein Riesenerfolg

Während sich die Straßen und Plätze gegen 18 Uhr zu leeren begangen, ging es am Festplatz anschließend mit der „After Hour“ in die Verlängerung mit Live-Musik von Marco Kloss und „Echt Steinbach“. Höhepunkt war dabei zum großen Finale die von Westenergie präsentierte Lasershow, die die Bäume rund um den neu gestalteten Festplatz in mystisches Licht illuminierte und die Gäste begeisterte. Nicht wenige hielten diese Momente mit ihrem Handy fest.

Zuvor konnten sich die Gäste bei schönstem Herbstwetter und Sonnenschein unter anderem auf dem erweiterten Blaulicht-Hof samt attraktivem Bühnenprogramm tummeln. Auf dem Schulhof der Overbergschule warteten spannende Talkrunden, Interviews und Modenschauen rund um Feuerwehr und Krankenhaus, eine Kinderdisco sowie jede Menge Fahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und anderen Organisationen.


Bild: Für Unterhaltung sorgte unter anderem die Feuerwehr-Modenschau auf dem Schulhof der Overbergschule.

Handwerk beim Heimatverein

Traditionell ging es einmal mehr beim Heimatverein zu. Schmied, Imker und Drechsler durfte bei ihrer Arbeit zugeschaut werden. Auch der Kinderflohmarkt hatte seinen festen Platz in der Sporthalle der Overbergschule. Dahingehend waren die Parteien- und Vereinsmeilen sowie das Kunsthandwerk aufgrund des Umbaus des Volksparks auf die Guido-Heiland-, die Vikarie- und die Ophoffstraße umgezogen.

Auf der Hauptbühne (diese stand erstmalig an der Ecke Ophoffstraße/Am Volkspark) war rund um die Uhr Unterhaltung angesagt. Diese reichte von Musik mit den jbM GreenHorns und Schlagersängerin Marta Rosinski bis hin zu sportlichen Darbietungen wie Kampfsport-Vorführung, Zumba und Freestyle Skateboard.

Marler des Jahres

Ein weiterer Höhepunkt wartete am Nachmittag auf der Bühne. Dort zeichnete die Stadt Marl erstmals und gemeinsam mit der Marler Zeitung die „Marler*innen des Jahres“ aus. „Der neue Preis stärkt das Fundament unserer Stadtgesellschaft, wie das tagtägliche, oft stille Ehrenamt, die Hilfe und Unterstützung für andere. Um möglichst viele Facetten des Engagements sichtbar zu machen, wird die Auszeichnung jährlich in drei wechselnden Kategorien verliehen“, erklärt Thomas Terhorst.

Die Sieger der drei Kategorien sind: Tatjana Pischke, u. a. (Mit-)Gründerin Nachbarschaftsbund Hüls-Süd (Einsatz für gute Nachbarschaft: Menschen, die das Miteinander vor der eigenen Haustür stärken), Martina Olejniczak-Zachau, Leiterin der Cheerleader Freaks (Unterstützung für Gesundheit, Bewegung und Sport: Menschen, die Marl in Schwung und gesund halten), sowie Phil Büter, Jugendbetreuer ESM und Rettungsschwimmer Guido-Heiland-Bad (Junger Marler des Jahres, um das großartige Engagement der nächsten Generation im Alter bis zu 25 Jahren gezielt zu fördern).

Stadtkönig kommt aus Polsum

Beim traditionellen Stadtkönigsschießen gab es einen neuen Regenten. Im Guido-Heiland-Bad holte Philip Jagdberg vom Schützenverein Polsum den Vogel mit dem 63. Schuss herunter und übernimmt nach dem bis dahin amtierenden Stadtkönigspaar Klaus Steveker (BSG Marl-Lippe) und Petra II. Kotschenreuther für zwei Jahre die Königswürde gemeinsam mit Königin Mirja Jagdberg. Thomas Terhorst ließ es sich nicht nehmen, die Krönung persönlich durchzuführen.

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