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Nächste Runde für Übernahme-Poker um Evonik

Marl/Region. Der Übernahmepoker um Evonik geht in die nächste Runde: Wie das „Handelsblatt“ schreibt, habe der Chemiekonzern eine erste Offerte von BASF zurückgewiesen.

Ein Kaufpreis von zehn Milliarden Euro, wie von BASF vorgeschlagen, würde rund 22 Euro pro Aktie entsprechen – aktuell liegt der Kurs bei 19,51 Euro. Aus Unternehmenskreisen verlautete, dass die Evonik-Führung von Beginn an ablehnend auf den Vorstoß reagiert hatte und dies BASF nun am Montag mitgeteilt habe.

Dass die Verhandlungen damit beendet sind, gilt allerdings eher als unwahrscheinlich. So forderte der Chef der Gewerkschaft IGBCE, Michael Vassiliadis, bei einer möglichen Übernahme von Evonik durch BASF am Montag konkrete Zusagen für Standorte und Beschäftigte.

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