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So ging Eisenerzbergbau im Vest im 18. und 19. Jahrhundert

Bild: Der „Erzschacht“ in Marl-Drewer. Die Doppelschachtanlage AV 4/5, war zwischen 1936 und 1962 die größte Silbermine Deutschlands. Also mehr als 100 Jahre nach den Anfängen der Erzgewinnung in der Region.

Vest. An den Eisenerzbergbau im Vest Recklinghausen im 18. und 19. Jahrhundert erinnert Dr. Daniel Sobanski am Donnerstag, 8. Oktober, um 18 Uhr im Institut für Stadtgeschichte Der Vortrag ist Teil des Themenschwerpunktes Bergbau.

Die Referenten beleuchten vielschichtige Aspekte. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an stadtgeschichte@recklinghausen.de ist erwünscht.

Das Ruhrgebiet ist vor allem für den Steinkohlebergbau bekannt. Allerdings kamen in einigen Teilen des Reviers auch verschiedene Eisenerze vor. In den Tälern von Emscher und Lippe fand man sogenannte Raseneisensteine. Diese Ressource war die Grundlage für mehrere frühe Hochofenwerke, aus denen zum Teil in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Großkonzerne hervorgingen.

Der Vortrag untersucht den rund ein Jahrhundert lang währenden Bergbau auf Eisenerze im Vest Recklinghausen, erläutert die Materialitätsgeschichte der Raseneisensteine und die Entwicklung der darauf gegründeten Eisenhütten.

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