Werbe hier
Veröffentlicht in

Überraschende Wende bei „versuchtem Tötungsdelikt“

Castrop-Rauxel: Bei einem größeren Polizeieinsatz „Im Osterkotten“ am vergangenen Donnerstag (25. Juni) traf die Polizei auf einen schwer verletzten 43-Jährigen. Zunächst stand ein 47-Jähriger als als möglicher Täter im Fokus der Ermittlungen. Wie sich nun herausstellte, hat sich der 43-Jährige die schweren Stichverletzungen selbst beigebracht

Der Mann wurde in eine Psychiatrie eingewiesen. Der bereits erlassene Haftbefehl gegen den 47-jährigen Mann aus Castrop-Rauxel wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund aufgehoben und seine Entlassung aus der JVA veranlasst.

Eine Zeugin hatte am vorigen Donnerstag der Polizei eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gemeldet. Einer der beiden – der 43-Jährige aus Castrop-Rauxel – soll mit einer Schusswaffe vor der Wohnanschrift des anderen Mannes gestanden haben. Die Einsatzkräfte konnten den mutmaßlichen Täter vor dem Haus stellen. Eine Waffe hatte er zu diesem Zeitpunkt nicht bei sich. Der Mann war aber durch eine Stichverletzung schwer verletzt.

Während des Einsatzes ergaben sich Hinweise auf einen flüchtigen Täter, der den 43-Jährigen verletzt haben soll. Die Beamten konnten den 47-Jährigen, ebenfalls aus Castrop-Rauxel, kurz darauf an der Siemensstraße festnehmen. Zwischen den beiden Männern war es bereits vor dem Vorfall zum Streit gekommen. Am Tatort fand die Polizei eine Schusswaffe und ein Messer.

Heute nun die überraschende Wendung!

Werbe hier