Grabungen am 7. Februar sollen zeigen, was sich unter der Goethestraße befindet
Datteln. Untersuchungen in der Goethestraße haben ergeben, dass sich ein metallischer Gegenstand im Boden befindet. Es darf gerätselt werden, um welchen Gegenstand es sich handelt. Es kann eine alte Badewanne sein oder auch ein Blindgänger, der entschärft werden muss. Um das herauszufinden, graben Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg die Stelle am Mittwoch, 7. Februar, vormittags auf.
Wichtig ist: Aktuell steht nicht fest, ob sich ein Blindgänger im Boden befindet. Sollte am Mittwoch jedoch ein Blindgänger mit Zünder gefunden werden, der entschärft werden muss, müssen an diesem Tag alle Anwohner ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Betroffen sind mindestens alle Menschen, die in einem Radius von 250 Metern wohnen. Je nachdem, welches Kampfmittel gefunden wird, kann der Radius auch 500 oder mehr betragen. Die Evakuierungsbereiche für 250 und 500 Meter sind auf der Internetseite der Stadt Datteln abrufbar.
Die Dauer einer möglichen Entschärfung inklusive Evakuierung lässt sich vorab nicht abschätzen – unter Umständen kann sich die Maßnahme bis in die Abendstunden ziehen. Deshalb stellt die Stadtverwaltung das Familienbüro Nord (Heibeckstraße 3) als Aufenthaltsraum für Anwohner*innen bereit, die während einer möglichen Entschärfung nicht woanders unterkommen können.
Die Stadtverwaltung informiert auf ihrer Internetseite, sollte eine Entschärfung und eine Evakuierung erforderlich sein.

