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Marl soll bald ein Seerestaurant bekommen

Rat beschließt die Aufstellung des Bebauungsplans in der Stadtmitte

Marl. Der Rat der Stadt Marl hat gestern (3. Februar) einen weiteren Meilenstein für den Bau einer Gastronomie am City-See in der Stadtmitte gesetzt. Mit breiter Mehrheit stimmten die Mitglieder für die Aufstellung des Bebauungsplanes Nummer 259 „Seerestaurant“, der das erforderliche Baurecht schafft.

Für die geplante Gastronomie sieht das Planungsamt auf einer Fläche von insgesamt 1.255 Quadratmetern zwischen City-See, Creiler Platz und Josefa-Lazuga-Straße ein ein-oder zweigeschossiges Gebäude „in einer leichten, transparenten Konstruktion mit Dachbegrünung“ vor. Die dort ausgestellten Skulpturen des Glaskastens sollen in die Konzeption mit einbezogen werden. „Die Art der baulichen Nutzung, die genaue Lage der überbaubaren Grundstücksflächen sowie die Ermittlung der Geschossigkeit werden im weiteren Verfahren geprüft und anhand einer städtebaulichen und architektonischen Detailuntersuchung konkretisiert“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung.
 
„Der Beschluss ist wichtig für die Gestaltung der Stadtmitte und kommt dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nach“, freut sich Bürgermeister Werner Arndt über das starke politische Votum. Arndt erinnerte in der Ratssitzung an die aktive Bürgerbeteiligung zum Integrierten Handlungskonzept 2025+ sowie zum Handlungskonzept Stadtmitte. „Die Frage nach einem Stadtcaf oder Seerestaurant keimte in fast jeder Bürgerwerkstatt auf“, so Arndt. „Es ist schön zu sehen, dass die Stimmen der Marlerinnen und Marler auch wirklich gehört werden und ihre Ideen und Anregungen nicht im Sande verlaufen“.
 
Wie die Stadt mitteilt, erfolgt die Aufstellung des Bebauungsplans im beschleunigten Verfahren. Außerdem wird die Stadt die Öffentlichkeit frühzeitig am Planungsprozess beteiligen. Anschließend haben die Bürger ausreichend Zeit, ihre Anregungen, Bedenken oder Ö„nderungsvorschläge einzubringen.

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