Marl. Der Startschuss für die Sanierung der Teichanlage im Gänsebrink-Park ist gefallen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende dieses Jahres. Sie begannen gleich mit einer Verzögerung: Auf die Genehmigung für den Transport des 27 Tonnen schweren Spezial-Baggers aus Münster musste die Stadt vier Wochen warten. Doch jetzt wird gebaggert, was das Zeug hält.
In den nächsten beiden Monaten werden rund 400 Kubikmeter Teichsediment ausgebaggert und die Wege und Plätze um den Teich erneuert. „Im ersten Schritt beginnen wir mit dem Rückbau der Uferzone zur Hülsstraße“, erklärt Thomas Reum, Leiter der Abteilung Klima-und Umweltschutz. Die alte Bepflanzung werde entfernt und die alten Sitzplätze abgebrochen. Reum: „Schützenswerte Bäume und Gehölze bleiben erhalten.“
Danach werden die Teichsedimente ausgebaggert und zum Abtrocknen auf dem ehemaligen Sportplatz „An der Burg“ ausgebracht.
Neben der Teichsanierung sieht das städtische Konzept die Aufwertung des Gänsebrink-Parks vor. Die beiden Sitzbereiche werden neu erstellt und barrierefrei zugänglich gemacht. Die Uferbepflanzung ergänzt die Stadt mit gewässertypischen Gehölzen und Stauden, die Fußwege um den Gänsebrinkteich herum werden saniert. Der Weg von der Hülsstraße aus, der während der Baumaßnahme als Baustraße dient, soll ebenfalls erneuert werden. „Besucher des Spielplatzes müssen sich während der Arbeiten auf einen kleinen Umweg einstellen“, so Thomas Reum. „Die Baustelle wurde großzügig eingezäunt, nicht alle Wege können wie gewohnt genutzt werden.“ Auch der Weg über die kleine Brücke am Loemühlenweg bleibt gesperrt.
Die Baumaßnahme wird von einem externen Planungsbüro begleitet. Die Bronzeskulptur „Flötespielender Faun“ des französischen Bildhauers Ary Jean Leon wird in die neue Gestaltung integriert. Die Sanierung soll ist je nach Wetterlage bis Ende 2020 fertiggestellt sein.

