Marl/Essen. Das Marler Grimme-Institut hat heute in Essen die Gewinner des 52. Grimme-Preises bekannt gegeben. Erstmals wurden die Preise nach den überarbeiteten Preisstatuten vergeben. So wurden die Kategorie „Kinder & Jugend“ sowie die Rubriken „Besondere journalistische Leistung“ und „Innovation“ neu eingeführt. Außerdem konnten Programme mit fernsehgemäßer Gestaltung am Wettbewerb teilnehmen, die nicht mehr originär fürs TV produziert werden.
Serienformate dominieren in der Sparte „Fiktion“ der begehrten deutschen TV-Auszeichnung. Preise gibt es für die dritte Staffel der Serie „Weissensee“ (MDR/Degeto), für „Deutschland 83“ (RTL) und die Serie „Weinberg“ (TNT Serie). Mit dem einzigen Preis für ein Einzelstück zeichnet die Jury „Patong Girl“ (ZDF) aus.
Fünf Ehrungen werden in der Kategorie „Information & Kultur“ vergeben: für die Langzeitdokumentation „Göttliche Lage“ (WDR /ARTE), „Vom Ordnen der Dinge“ (ZDF/ARTE), „Die Folgen der Tat“ und „Marhaba -Ankommen in Deutschland“ (N-TV).
Den Preis für eine „Besondere journalistische Leistung“ erhält das Team von „Tödliche Exporte“ (SWR/BR), das über illegalen Waffenhandel berichtete.
Im Bereich „Unterhalten“ gehen Auszeichnung an „Schorsch Aigner -der Mann, der Franz Beckenbauer war“, und den Beitrag „Hashtag Varoufake“ im „Neo Magazin Royale“ (ZDFneo). Der erstmals ausgelobte Innovationspreis wird dem Format „Streetphilosophy“ (RBB/ARTE) verliehen.
In der neuen Kategorie „Kinder & Jugend“ wurden zwei der drei möglichen Preise vergeben – an den Mehrteiler „Club der roten Bänder“ (VOX) sowie die Mitmach-Sendung „Ene Mene Bu“ (KiKA).
Die Verleihung des Grimme-Preises findet am 8. April im Theater Marl statt.
Infos: www.grimme-preis.de

