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Gobrecht sorgt für Wirbel

Kreis. Susanne Gobrecht, Dezernentin bei der Kreisverwaltung, ist immer wieder für eine Aufregung gut. Erst hat sie mit ihrer Ankündigung, Kreisdirektorin werden zu wollen, für reichlich Wirbel gesorgt. Dann erklärte sie wenig später, ihre Bewerbung wieder zurückzuziehen, weil sie sich von der SPD nicht hinreichend unterstützt fühlt.

„Ich arbeite gerne beim Kreis und möchte mehr Verantwortung übernehmen“, so hatte sie ihre Bewerbung begründet. Schon das sorgte für Erstaunen. Denn erste im November letzten Jahres war ihr Streit mit Landrat Cay Süberkrüb durch einen „Burgfrieden“ beigelegt worden. Zuvor hatte sich der Landrat mit der Arbeit der Dezernentin (Umwelt und Bauen) unzufrieden gezeigt, sogar von Dienstpflichtverletzungen war die Rede. Die Dezernentin (in der Rangordnung der Kreisverwaltung auf Platz 3) sprach ihrerseits von Mobbing und Ausbooten.

Nun wollte Susanne Gobrecht auf Platz 2 vorrücken. Denn die achtjährige Amtszeit von Kreisdirektor Roland Butz (53) endet am 30. Juni 2015. Der Kreistag will am 23. Februar entscheiden, wie es weiter geht – und wohl Butz (CDU) für weitere acht Jahre bestätigen. Von nichts anderem war bislang die Rede.

Der Landrat hatte nach der Bewerbungs-Ankündigung von Susanne Gobrecht (51) erklärt, sie könne gar nicht gewählt werden, weil die Stelle nicht ausgeschrieben werde, weil ja der derzeitige Inhaber bestätigt werde.

Butz und Gobrecht waren schon einmal 2007 als Kandidaten für dieses Amt gegeneinander angetreten. Gobrecht war sich sicher, gewählt zu werden, während CDU und SPD unverhohlen erklärten, sie würden Butz wählen.

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