Vest. Kein Aprilscherz: Thomas Gottschalk bekommt am 1. April den Grimme-Preis verliehen. In der Kategorie „Besondere Ehrung“ für seine drei Jahrzehnte prägende TV-Unterhaltung. Er steht schon fest, 61 Kandidaten können sich in drei Wettbewerbssparten noch Hoffnungen machen.
Insgesamt waren 599 Vorschläge an die Wettbewerbs-Kommissionen eingereicht worden. Grimme-Direktor Uwe Kammann lobte in dieser Woche das „erfreuliche Gesamtspektrum“ und die „hervorragende Qualität an der Spitze“.
Und warum merken wir so wenig von der Qualität? Es gibt so viele Programme und so viele Sendeplätze, dass viele Zuschauer die Beiträge nicht „erwischen“. Möglicherweise auch deshalb nicht, weil sie zu ungünstigen Sendezeiten zu finden sind und nicht ausreichend kenntlich gemacht werden.
Am besten haben es noch die Beiträge aus dem Bereich „Unterhaltung“: Switch Reloaded (ProSieben), Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs (WDR), die Krömer-Show (ARD), Unser Star für Oslo (ProSieben) hatten teils günstige Sendezeiten und damit auch mehr Resonanz.
Wer letztendlich die Preisträger des Jahres 2011 sind, das wird am 16. März in Düsseldorf bekannt gegeben. Am 1. April ist die Preisübergabe im Marler Theater. Wie immer vor einem längst ausgesuchten Publikum.

