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Klares Signal für Fairplay: Bodycams sollen Schiedsrichter schützen

FLVW Gelsenkirchen erprobt Bodycams für die Unparteiischen im Amateurfußball

width=800Bild: Im FLVW-Kreis Gelsenkirchen im Einsatz: Die Bodycam für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter.

Gelsenkirchen. Für mehr Sicherheit auf dem Platz: Im Kreis Gelsenkirchen des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) wurden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in der Kreisliga B mit Bodycams ausgestattet. Angestoßen wurde das deutschlandweit einmalige Pilotprojekt vom FLVW zusammen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der FIFA.

Der Einsatz der Kameras soll dabei ausdrücklich präventiv wirken. Die Bodycam zeichnet nicht dauerhaft auf. Im Bereitschaftsmodus werden die jeweils vergangenen 30 Sekunden fortlaufend überschrieben. Erst durch die Aktivierung durch den Schiedsrichter wird die Aufnahme gespeichert. Die Aktivierung wird durch ein akustisches Signal, ein rotes Licht sowie die Anzeige des Live-Bildes an der Kamera kenntlich gemacht. Das Pilotprojekt ist datenschutzrechtlich geprüft.

Es wird außerdem während der verbleibenden Saison wissenschaftlich begleitet: Dafür werden u. a. Vorfallstatistiken sowie die Anzahl von Gelben und Roten Karten mit der Vorsaison verglichen. Zusätzlich sind Befragungen der Schiedsrichter vor dem Start, in der Winterpause und nach Saisonende vorgesehen.

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