Essen. Die deutsche Wirtschaft hat sich im ersten Halbjahr kräftiger erholt als erwartet. Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen hat seine Prognose vom Frühsommer angehoben und erwartet für 2026 ein Wachstum von 1,3 Prozent. Für 2027 rechnet das Institut mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,1 Prozent und für 2028 um 0,5 Prozent.
Die Belebung in den ersten sechs Monaten wurde vor allem von den Exporten und den staatlichen Ausgaben getragen. Das RWI geht davon aus, dass die Exportdynamik im weiteren Jahresverlauf wieder nachlassen wird. Die zuletzt hohen Zuwachsraten führen die Wissenschaftler eher auf kurzfristige Faktoren, wie Nachholeffekte nach den Zollturbulenzen, zurück.
Informationen: www.rwi-essen.de

