Vest. Seit Dienstagmorgen (8. März, 6.00 Uhr) überwacht die Polizei in den Städten und auf den Autobahnen die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer. Im besonderen Fokus standen die Messstellen, für die die Bürger im Rahmen eines Votings abgestimmt haben. Aber auch vor Schulen, Kindergärten und Altenheimen finden Kontrollen statt. Bislang ist die Polizei mit den Zwischenergebnissen im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Recklinghausen sehr zufrieden.
Obwohl wesentlich mehr Fahrzeuge an den Kontrollstellen vorbei gekommen sind als beim letzten Blitzmarathon (2190 heute zu 968 beim Blitzmarathon im letzten Oktober) sind nur wenige Fahrer mehr erwischt worden, die zu schnell unterwegs waren. Heute hat es bis zum Mittag 66 Verwarngelder und Ordnungswidrigkeiten wegen zu hoher Geschwindigkeit gegeben, im letzten Oktober lag die Zahl bei 59.
Keinem der bislang geblitzten und gelaserten Fahrern droht ein Fahrverbot. Der schnellste Fahrer war bislang in in einem 30-km/h-Bereich mit 58 km/h unterwegs, in einem 50 km/h-Bereich lag das höchste Tempo bei 75 km/h und an einer Straße mit einer Begrenzung von 70 km/h war der „Spitzenreiter“ 85 km/h schnell.
Im Münsterland wurde ein Autofahrer mit 76 km/h erwischt. Ihm drohen ein Bußgeld und drei Punkte in Flensburg. Am Wochenende hatte der Mann aus Ahaus gerade vier Punkte bei einem Seminar abgebaut.
Die Polizei Recklinghausen steht auch weiterhin, getreu dem Motto „Respekt vor Leben -Ich bin dabei“ mit den Blitz-und Lasergeräten an den Straßen im Kreis Recklinghausen und Bottrop und überwacht die Geschwindigkeit. Die Kontrolle wird noch bis Mittwochmorgen 6.00 Uhr fortgeführt.

