Mögliche Blindgänger müssen entschärft werden. 4.000 Bürgern droht Evakuierung
Datteln. Am künftigen Standort des Hauses der Familie (Am Mühlenbach) überprüft der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe am Mittwoch, 12. August, ob sich Kampfmittel im Boden befinden, die entschärft werden müssen.
Sollte ein Kampfmittel entschärft werden, müssen die Anwohner vorab evakuiert werden. Bei einem Evakuierungsradius von 250 Metern wären etwa 900 Personen betroffen, bei einem Radius von 500 Metern etwa 3.700 Personen. Kommt es zu einer Entschärfung, muss in jedem Fall die Kreuzung Castroper Straße/Südring gesperrt werden.
Eine Karte mit 250- und 500-Meter-Radius und ein Verzeichnis der Straßen mit den entsprechenden Hausnummern stehen auf der städtischen Internetseite unter www.datteln.de/verdachtspunkt bereit – inklusive weiterer Infos zur geplanten Verdachtspunktüberprüfung. Bei einer Evakuierung stehen der Stadtverwaltung mehrere Hilfsdienste zur Seite. Bei der Verkehrslenkung wird die Stadtverwaltung zusätzlich von der Polizei unterstützt.
Mobilitätseingeschränkte Personen sollen sich sofort melden
Um die passende Anzahl von Fahrzeugen für mobilitätseingeschränkte Personen bereitstellen zu können, bittet die Stadtverwaltung betroffene Personen darum, sich ab sofort telefonisch unter 02363/107-400 zu melden. Zu den mobilitätseingeschränkten Personen zählen alle, die Hilfe bei der Evakuierung benötigen, weil sie zum Beispiel auf einen Rollator oder auf einen Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig sind.
• Als Aufenthaltsraum während einer möglichen Evakuierung steht die Gustav-Adolf-Schule bereit.

