
Herten. Für die einen sind sie Ärgernis, für die anderen der beste Freund: Hunde. Vor allem die Hinterlassenschaften der Vierbeiner auf öffentlichen Wegen treibt Manchem die Zornesröte ins Gesicht. Auch in Herten wird Hundekot immer wieder mal zum Thema. So trüben die Häufchen auch die Idylle im Gertrudenpark.
Auf den Grünflächen im gesamten Stadtgebiet gibt es das Problem mit Hundehaufen. Auf Spielflächen sind sie aber nicht nur ein Ärgernis und eine Umweltbelastung, sondern auch eine potentielle Gefahr für Kinder. Hundekot bildet einen Nährboden für Viren, Bakterien und Würmer, die sich auf den Menschen übertragen können. Tritt ein Kind in einen Haufen, kann es den infektiösen Schmutz bis in die Wohnung tragen.
Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, informieren die „Kinderfreunde Herten“ auf den Spielflächen im Stadtgebiet mit der Broschüre „Gassi gehen ohne Ärger“. Irrtümlicherweise glauben viele, dass die Beseitigung der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner über die Hundesteuer bezahlt wird. Tatsächlich aber ist jeder dazu verpflichtet, den Kot seiner Tiere unverzüglich zu entfernen. Passiert das nicht, kann ein Bußgeld erhoben werden.
Kinderfreundin Beate Kleibrink und ihr Team schlagen den Besitzern von Wuffi und Co. die Verwendung von Hundekotbeuteln vor. Für diese Tüten gibt es kleine Behälter in verschiedenen Farben und Formen, die direkt an die Hundeleinen befestigt werden können. Sie sind darüber hinaus günstig und leicht. Man hat sie immer dabei, sobald es mit dem Hund nach draußen geht.

