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Sonnenblume für „vorbildlichen Schulgarten“


Bild: Übergabe der 17. Sonnenblume Gerda Brünger-Rath (WG Grüne, l.), Karin Wagner (Vorstand WG Grüne, 2.v.l.), Heiko Nettingsmeier (Fachbereichsleiter Pädagogik und Hauswirtschaft, 4.v.l.), Johannes Westermann (Ratsmitglied WG Grüne, 6.v.l.), Ludger Bockhorst (Klassenlehrer, r.)

Marl. Zum dritten Mal hat eine Schule die „Sonnenblume“ gewonnen, den Umweltpreis, den die Wählergemeinschaft Die Grünen bereits seit 1996 für besondere Aktivitäten vergeben. Er ging diesmal an das Hans-Böckler-Berufskolleg, genauer gesagt die Hauswirtschaftliche Berufs-Grundschulklasse aus dem Fachbereich Pädagogik und Hauswirtschaft.

Es müsse eine schulische Hauptaufgaben sein, den Schülerinnen und Schülern ein Umweltbewusstsein zu vermitteln, und dieses auf attraktive und verständliche Art und Weise, so die Grünen.

Dem werde die Klasse des Berufskollegs in besonderem Maße gerecht. Nachhaltigkeit werde durch „echtes“ Handeln erlernt und praktiziert.

Preiswürdig sei der neu angelegte Innenhof-Schulgarten. Er diene dem Anbau und der Pflege von Gemüse-, Obst- und Kräuterarten und grenzt unmittelbar an den Schulküchen. Dadurch werde der direkte und nachhaltige Kontakt zwischen Produktion im Schulgarten und Verarbeitung in den Küchen unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten erfahrbar gemacht. Im Sinne der Umwelterziehung, die den Dingen auf den Grund geht, sei der Betrieb des Schulgartens gleichwohl auch Naturerziehung.

Ein besonderes Schmuckstück seien die beiden hüfthohen Kräuterbeete. Hier wächst sogar „Stevia rebaudiana“, heute bekannt als das neue und alternative Süßungsmittel.

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